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Faszination in 3D

(Marcus Hutter, 1987)

CAD steht fur Computer Aided Design. Bis heute war dieses Gebiet hauptsächlich Domäne der Großrechner. Mit »CPC-Giga-CAD« wird auch auf dem Schneider CPC automatisiertes und computergestütztes Zeichnen und Konstruieren zum Kinderspiel.

In Sachen Grafik war auf dem Schneider CPC schon immer alles zum besten bestellt, behaupten einige. Mit »CPC-Giga-CAD« sehen Sie, daß das nicht stimmt. Beim Anblick der Beispiels-Grafiken auf den nächsten Seiten wird Ihnen »das Wasser im Mund zusammenlaufen«. Zu Recht, denn solche Grafiken war man bisher vom Schneider CPC nicht gewohnt.

CPC-Giga-CAD ist mit Sicherheit eins der leistungsfähigsten Grafik-Programme für die »kleinen« SchneiderComputer. Dreidimensionale Körper lassen sich sehr einfach und schnell konstruieren. Das Programm ist vollständig menugesteuert. Grafiken können Sie mit einer Auflösung von bis zu 640 mal 800 Punkten (das sind 512000 Bildpunkte) berechnen und ausdrucken lassen. Aber damit noch nicht genug: Filme mit bis zu 50 Bildern pro Sekunde sind für CPC-Giga-CAD kein Problem. Lassen Sie sich begeistern und begeistern Sie auch andere mit einer Vorführung.

Erschrecken Sie nicht vor den ellenlangen Listings, aus denen CPC-GigaCAD besteht. Selbstverstandlich sind alle Routinen des Programms auf der Leserservice-Diskette. Eine weitere Diskette enthält jede Menge schon fertig gezeichneter Objekte. Mit dieser Bibliothek liegen dann alle wichtigen Figuren vor. Als Paket sparen Sie bei beiden Disketten zusammen 20 Mark gegenüber dem Einzelkauf. Mit CPC-Giga-CAD können Sie mit Hllfe des Computers absolut plastische Bilder konstruieren. Ihre Tätigkeit verlagert sich dabei vom Reißbrett zum Bildschirm. Die Konstruktion der einzelnen Objekte ist mit sehr geringem Aufwand möglich. Es wäre sicher ein Alptraum, müßten Sie die Koordinaten der dreidimensionalen Gebilde über die Tastatur eingeben. Aus diesem Grunde arbeitet unser Grafik-Programm bildschirmorientiert. Einfacher Tastendruck, Cursorsteuertasten und Joystick stehen wahlweise zur Bedienung zur Verfügung. Mit der Taste < Enter> ist übrigens immer die »große« Enter-Taste gemeint. Beim CPC 6128 trägt sie den Namen < Return > . Das Bedienungskonzept eröffnet auch dem »Nicht-Computer-Freak« die Welt zum Computer Aided Design.

Ihre Grafiken lassen Sie wahlweise auf dem Bildschirm ausgeben - oder mit Hilfe der eingebauten HardcopyRoutine auf dem Drucker ausdrucken. Voraussetzung fiir CPC-Giga-CAD ist ein Schneider CPC (unabhängig ob 464, 664 oder 6128) mit Diskettenlaufwerk. Das Programm arbeitet unter CP/M 2.2, das Sie vor dem Programmstart laden mussen. Das eigentliche Programm besteht aus drei Pascal- und drei Maschinencode-Routinen. Damit auch CPC-Besitzer, die kein TurboPascal ihr eigen nennen, das Programm benutzen können, finden Sie drei umfangereiche DATA-Lader für die compilierten Pascal-Routinen. Wer TurboPascal besitzt, sollte allerdings auf die Pascal-Listings zurückgreifen. Er spart sich die Arbeit, die Runtime-Bibliothek (immerhin 9 KByte lang) einzutippen. Für die Arbeit mit CPC-Giga-CAD brauchen Sie folgende Routinen auf der Arbeitsdiskette:
CREATE.CHN
CREATE.CMD
FILM.COM
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Vollständiger Artikel (55 Seiten) in:
Happy Computer, 7. Schneider Sonderheft, Sonderheft 16, (1987), Markt&Technik;

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